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Tour 1349 - Versettla, Madrisella, Heimspitze, Matschuner Köpfe

Vorarlberg Silvrettagruppe Heimspitze-Valisera-Gruppe

Bergtour Route Bergstation Versettla-Seilbahn - Versettla über NO-Rücken auf und SW-Grat ab - Madrisella über O-Grat auf und S-Grat ab - Matschuner Joch - Heimspitze über Heimbüheljoch und S-Rücken auf und ab - Matschuner Joch - Matschuner Köpfe (Südgipfel) über W-Flanke auf und NW-Flanke ab - Versettla über SW-Grat auf und NO-Rücken ab - Bergstation Versettla-Seilbahn Gesamtaufstiegshöhe (m) 1070 Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit[1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Versettla 2372 2015 360 1:00 BW1 43 880 4
Madrisella 2466 2329 140 0:30 BW1 116 1250 4
Heimspitze 2685 2350 410 1:40 BW1 95 630 4
Matschuner Köpfe (Südgipfel) 2425 2391 110 1:10 BW1 34 300 5
Versettla (2. Ersteigung) 2372 2329 50 0:55 BW1

An der Versettla

Blick an der Versettla auf Madrisella (links)und Heimspitze (rechts).

An der Versettla

Ausblick an der Madrisella, zurück gegen Norden, auf die Verwallgruppe von Hochjoch (links, direkt dahinter die Rote Wand im Lechquellengebirge) über Scheimersch, Geisterspitz (Mitte links) und Lobspitze (Mitte rechts) bis Madererspitze (rechts).

 

An der Madrisella

Aussicht im Süden an der Madrisella mit Großlitzner, Groß Seehorn, Klein Seehorn / Chlein Seehorn (links), Kessispitze / Chessispitz (Mitte links) und dem breiten Bergstock von Eisentälispitze / Isentällispitz und Rotbühelspitze / Rotbüelspitz (rechts).

 

Heimbühel und Heimspitze

Kurz vor dem Matschuner Joch: Heimbühel (links) und Heimspitze (rechts).

 

Zwischenspitze und Heimspitze

Zwischenspitze (links) und Heimspitze (rechts) aus Süden, davor das letzte, namenlose Seeauge beim Anstieg.

 

An der Heimspitze

Gipfelpanorama im Osten an der Heimspitze von Madererspitze über Patteriol, Kuchenspitze, Stausee Kops bis Ballunspitze. Unter dem Stausee findet man Versettla (links) und Madrisella (rechts), darunter ist das Novatal eingesenkt.

 

Stausee Kops

Der Stausee Kops mit seiner Umrahmung von Schrottenkopf und Fädnerspitze (links) in der Verwallgruppe und Ballunspitze (rechts) in der Silvrettagruppe. Am Horizont dehnt sich die Samnaungruppe aus.

 

Zentrale Silvrettagruppe

Die zentrale Silvrettagruppe von Rauher Kopf über Tiroler Kopf (links, unter Quellwolken), Vordere Jamspitze, Dreiländerspitze (über dem ersten großen Gletscherfeld), Piz Jeramias, Piz Buin (Mitte, dicht davor die Schattenspitze), Schneeglocke und Rotfluh / Rotflue bis Piz Fliana (mit Wolkenhaube). Rechts folgen der turmförmige Großlitzner, die Pyramide des Groß Seehorn, das Verstanclahorn und das Klein Seehorn / Chlein Seehorn. Im Mittelgrund stehen Hochmaderer (links) und Valgraggesspitzen (Mitte links).

 

Anfahrt aus Westen von Bludenz, aus Osten vom Paznauntal über die Bielerhöhe, ins Montafon nach Gaschurn. P an der Talstation der Versettla-Seilbahn (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Bergstation der Versettla-Seilbahn (bei der Jausenstation Nova Stoba) nach Süden durch eine schmale Gasse auf den Nordrücken der Burg zu. Weiter oben links auf einem Flankenabsatz durch Trümmerfelder querend in das Joch hinter der Burg. Von dort über den in Wellen aufsteigenden, grünen Nordostrücken auf die Gipfelkuppe der Versettla (Wegtafel, 1:00). Dahinter über den Südwestgrat ins Versettlajoch hinab. Anschließend gelangt man über den Ostgrat ans Gipfelkreuz auf der Madrisella (0:30). Über den Südgrat gelangt man rasch wieder auf den flachen Wanderweg, der den Gipfel am Fuße der Südostflanke umgeht. Nun passiert man in flacher Querung die Matschuner Köpfe. Den Nordgipfel umgeht man links, ostseitig, die übrigen in der Westflanke. Nach 0:35 ist das sanfte, grüne Matschuner Joch (2391m) über dem innersten Novatal gewonnen. Darauf geht es sanft ansteigend gegen WNW durch welliges Gelände, unmittelbar an einem Seeauge vorbei, ans Heimbüheljoch (0:15). Nun quert man etwas höher durch die oberste Flanke des Heimbühel, bevor es mit 70 Metern Verlust durch eine Felstrümmerflanke zum Weg geht, der von Gargellen bzw. Vergalda heraufkommt. Nun diesem Weg folgend ganz auf den Grat hinauf, den man neben Kuppe P 2575 erreicht (Wegtafel). Von dort quert man, oberhalb eines Seeauges, die Ostflanke der Zwischenspitze, bis es über den breiten Südrücken in sanfter Steigung ans Gipfelkreuz der Heimspitze geht (0:50).
Abstieg auf dem Anstiegsweg: Das Matschuner Joch ist bei 70m Gegenanstieg wiederum in 1:05 erreicht. Nun kann man noch einen Abstecher auf den Südgipfel der Matschuner Köpfe unternehmen (weglos hin und zurück über die grüne West- bis Nordwestflanke in 0:10). Über den beim Hinweg begangenen Wanderweg, an der Madrisella vorbei, darauf mit 50 Metern Gegenanstieg erneut über die Versettla hinweg, ist die Seilbahnstation nach 1:40 erreicht.

  • Landschaftlich sehr lohnend, lieblich, abwechslungsreich und auch bestens zu gehen Besonders empfehlenswert.
  • Die Matschuner Köpfe, eine Aufreihung von teils steileren Graskuppen, bestehen nach der LKS 1:25.000 aus Nordgipfel 2406m, Mittelgipfel 2426m und Südgipfel 2425m. Zwischen letzteren befindet sich noch eine vierte, unkotierte Kuppe.

 

  • Komplette Wegstrecke (13,7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Über 20 Kilometer entfernt findet man im Nordosten Patteriol, Kuchenspitze, Kleiner Kuchenferner und Küchlspitze im Herzen der Verwallgruppe. Im Vordergrund dehnt sich die Gibaualpe in der Nordflanke des Tafamunter Augstenberg (rechts angeschnitten) aus.

Patteriol, Kuchenspitze und Küchlspitze

Rückblick am Südgipfel der Matschuner Köpfe auf Matschuner Joch (links vorne), Heimbühel (Mitte) und Heimspitze (rechts).

Matschuner Joch

                                 

 

   

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